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Operation des Grauen Stars (Kataraktchirurgie)


Der Graue Star (Katarakt) ist eine Trübung der menschlichen Linse, welche den Lichteinfall in das Auge einschränkt und damit zu einer verschlechterten Sehleistung führt. Erste Anzeichen sind unter anderem oft eine Verminderung der Sehschärfe und eine erhöhte Lichtempfindlichkeit (Blendung). Bei der Behandlung des Grauen Stars wird die trüb gewordene Linse einmalig durch eine klare Kunstlinse ersetzt.

Dieser Eingriff gehört zu den weltweit am häufigsten durchgeführten Operationen. In der Vista Diagnostics allein werden über 5000 Eingriffe pro Jahr erfolgreich durchgeführt. Sie ist somit in der Schweiz führend in der Behandlung des Grauen Stars. Heutige Technologien und Methoden ermöglichen ein sicheres und weitgehend schmerzfreies Operieren, meist in lokaler Betäubung. Die Erholungszeit nach dem in der Regel ambulant durchgeführten Eingriff ist sehr kurz.

Neben der Standardmethode mittels Ultraschall bietet die Vista Diagnosctics die Operation auch mit der Femtosekundenlaser-Methode an, welche einen noch schonenderen Eingriff ermöglicht. Bei der zu implantierenden Kunstlinse gibt es heutzutage eine grosse Auswahl an Linsen mit unterschiedlichen optischen Eigenschaften.

Gerne beraten wir Sie auch diesbezüglich, um eine Linse zu wählen, welche für Ihre Bedürfnisse den besten Sehkomfort bringt.

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Broschüre «Der Graue Star und seine Behandlung»

Broschüre «Femtosekundenlaser-unterstützte Graue Star Operation»

Broschüre «Femtosekundenlaser-unterstützte Graue Star Operation»

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Broschüre «Brillenfrei ab 45»


Der Graue Star

Der Graue Star, die Ärzte nennen ihn «Katarakt», ist die Trübung der menschlichen Linse. Diese hat im Auge die gleiche Funktion wie in einer Kamera. Sie soll ein scharfes Bild erzeugen. Bei einer getrübten Linse kann kein klares Bild mehr im Auge entstehen. Ähnlich wie durch ein schmutziges Fenster oder eine milchige Scheibe ist die Welt nicht mehr deutlich zu erkennen. Grundsätzlich handelt es sich beim Grauen Star um einen normalen Alterungsprozess, der bei jedem Menschen früher oder später einsetzt.

Symptome

Betroffene bemerken meist eine Verschlechterung der Sehschärfe, wobei diese typischerweise sehr langsam über Monate bis Jahre voranschreitet. Oft hat der Patient den Eindruck, dass die Brillenkorrektur nicht mehr richtig stimmt oder das Sehen wird wie durch ein Milchglas hindurch empfunden.

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Sehen mit gesunden Augen: klares, deutliches Bild

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Sehen mit Grauem Star: trübes, nebliges Bild

Viele Patienten fühlen sich auch durch eine vermehrte Lichtempfindlichkeit (Blendung) gestört. Dies zeigt sich vor allem nachts beim Autofahren, indem das Licht der Scheinwerfer entgegenkommender Autos Lichtkreise aufweist und stark blendet. Auch die Farbwahrnehmung kann gestört und das Kontrastsehen vermindert sein.

Erhöhte Blendungsempfindlichkeit

Erhöhte
Blendungsempfindlichkeit

Verringertes Kontrastsehen

Verringertes Kontrastsehen

Abnahme der Sehschärfe

Abnahme der Sehschärfe

Ursachen

In der Mehrheit der Fälle ist der Graue Star das Ergebnis eines natürlichen Alterungsprozesses der menschlichen Linse. Selten sind Patienten bereits ab dem 40. Altersjahr davon betroffen. Normalerweise treten die störenden Symptome aber erst nach dem 60. Altersjahr auf. In seltenen Fällen führen Verletzungen des Auges, Entzündungen, verschiedene Stoffwechselkrankheiten (z.B. Diabetes) oder auch bestimmte Medikamente zu einem vorzeitigen Auftreten des Grauen Stars.

Behandlung

Bis heute gibt es keine Medikamente, welche zur Behandlung des Grauen Stars eingesetzt werden können. Die einzige Möglichkeit ist die operative Entfernung der eingetrübten menschlichen Linse und der Ersatz derselben durch eine klare Kunstlinse.

Die Voruntersuchung

Vor dem Eingriff wird als Voruntersuchung immer eine sogenannte Biometrie, evtl. ergänzend auch eine Hornhaut-Topographie durchgeführt. Auf Basis dieser Untersuchungen (Vermessungen) wird dann die richtige Stärke der zu implantierenden Kunstlinse bestimmt. In der Regel wird die Linsenstärke so gewählt, dass der Patient nach der Operation in die Ferne, bei Wunsch auch zum Lesen in die Nähe, gut sehen kann. Weitere ergänzende Messungen helfen dem Arzt, Sie bei der Wahl der zu implantierenden Kunstlinse zu beraten.

Der Eingriff

Bei der herkömmlichen Methode mit dem Ultraschall, der sogenannten Phakoemulsifikation, wird mit einem feinen Messer ein kleiner Schnitt von 2,4 mm in die Hornhaut gemacht. Mit einer schmalen Ultraschallsonde wird dann durch diese Öffnung hindurch die trübe menschliche Linse zerkleinert und abgesaugt, wobei die Linsenhülle im Auge belassen wird. In einem weiteren Schritt wird die Kunstlinse zusammengerollt und durch die gleiche Öffnung ins Auge eingeführt. Dort entfaltet sie sich und der Chirurg positioniert die Linse an ihrem richtigen Platz im Auge.

Mit Ultraschall wird die Linse zerkleinert und abgesaugt

Mit Ultraschall wird die Linse zerkleinert und abgesaugt

Die gefaltete Linse wird ins Auge implantiert

Die gefaltete Linse
wird ins Auge
implantiert

Ansicht der entfalteten Linse im Auge

Ansicht der
entfalteten Linse
im Auge

Femtosekundenlaser-unterstützte Methode

Seit wenigen Jahren stehen den Chirurgen auch spezielle Femtosekundenlaser für die Operation des Grauen Stars zur Verfügung. Mittels dieser Hochpräzisionslaser können die Öffnungen in der Linse und der Hornhaut sehr exakt vorgenommen werden. Zudem lässt sich die getrübte Linse mit dem Femtosekundenlaser zerteilen, so dass im Anschluss ein schonenderes Entfernen (nur noch minimaler oder gar kein Ultraschallbedarf mehr) der trüben natürlichen Linse möglich ist.

Die Femtosekundenlaser-unterstützte Methode ermöglicht eine noch höhere Genauigkeit und bietet gleichzeitig eine maximale Schonung des Augengewebes. Durch den Gewinn an Präzision kann auch die Kunstlinse im Auge optimal platziert werden. Gerade Spezial-Linsen können somit ihre optimale Wirksamkeit erreichen.

Die Behandlung mit dem Femtosekundenlaser verursacht Zusatzkosten, welche nicht von der Krankenversicherung übernommen werden (Selbstzahlerkosten).

Die Femtosekundenlaser-unterstützte Methode ist ein sicheres und schonenderes Verfahren als die herkömmliche Methode. Ein Trichter wird auf das Auge aufgesetzt, um es während der Laserbehandlung zu stabilisieren.

Die Femtosekundenlaser-unterstützte Methode ist ein sicheres und schonenderes Verfahren als die herkömmliche Methode. Ein Trichter wird auf das Auge aufgesetzt, um es während der Laserbehandlung zu stabilisieren.

Mittels eines Laserstrahls werden diejenigen Operationsschritte, welche herkömmlicherweise mit einem Messer durchgeführt werden, hochpräzise umgesetzt.

Mittels eines Laserstrahls werden diejenigen Operationsschritte, welche herkömmlicherweise mit einem Messer durchgeführt werden, hochpräzise umgesetzt.

Die Vista Diagnostics war die erste Klinik der Schweiz, welche einen Femtosekundenlaser für die Kataraktoperationen verwendet hat. Seit 2011 führen wir diese Behandlungen regelmässig mit grossem Erfolg durch.


Welche Methode für Sie am geeignetsten ist, bespricht Ihr Chirurg gerne mit Ihnen.

Kunstlinsen

Wie bereits beschrieben, wird bei der Operation des Grauen Stars die trübe Linse durch eine Kunstlinse ersetzt. Zu Recht setzen Sie hohe Erwartungen an die Sicherheit und die Qualität des Ergebnisses eines solchen Eingriffs.

Heutzutage existieren künstliche Linsentypen mit vielfachen, zum Teil unterschiedlichen optischen Eigenschaften. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, ein Sehergebnis zu erzielen, das Ihren persönlichen Wünschen optimal entspricht und zur Steigerung Ihrer Lebensqualität beiträgt. Spezifische Messungen mit Präzisionsgeräten und ein persönliches Beratungsgespräch ermöglichen es uns, Ihre individuelle Eignung für eine sogenannte Spezial-Linse zu ermitteln und Ihnen die für Sie ideale Lösung anzubieten.

Bitte fragen Sie Ihren behandelnden Augenarzt resp. Ihre Augenärztin nach Besonderheiten Ihres Auges oder medizinischen Gründen, die allenfalls die optimale Wirkungsweise und somit die Wahl einer Spezial-Linse beeinträchtigen können.

Eine moderne intraokulare Kunstlinse

Eine moderne intraokulare
Kunstlinse

Durch Ihren Beruf oder Ihr Freizeitverhalten können sich weitere wichtige Aspekte ergeben, die bei der Auswahl einer Spezial-Linse berücksichtigt werden müssen.

Als Vorbereitung auf das Beratungsgespräch werden Ihnen die unterschiedlichen Linsentypen nachfolgend mit Vor- und Nachteilen aufgezeigt und erläutert. Bitte überlegen Sie sich zudem, welches Ihre Erwartungen an das Sehen nach der Operation des Grauen Stars sind:

Wünschen Sie sich im Alltag die grösstmögliche Brillenunabhängigkeit zu erreichen oder sind Sie es gewohnt Brille zu tragen und es macht Ihnen nichts aus, dies auch nach der Operation weiterhin zu tun?

Kunstlinsen bestehen aus Materialien, die vom Körper bestens angenommen werden und im Auge nicht spürbar sind. Diese Linsen verbleiben zeitlebens im Auge und werden in der Regel nicht ausgetauscht. Es sind keine Allergien oder Unverträglichkeiten gegen die heute verwendeten Linsenmaterialien bekannt.

Basis-Linse

Die Basis-Linse besteht aus hochwertigem Material. Durch das Entfernen der natürlichen trüben Linse und das Einsetzen einer Basis-Linse wird eine gute Sicht in die Ferne, oder auf Wunsch auch in die Nähe hergestellt. Die Alterssichtigkeit und eine eventuell bestehende Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) werden mit diesen Linsentypen nicht korrigiert. Daher wird in der Regel nach der Operation eine Lesebrille oder eine Gleitsichtbrille getragen.

Die Basis-Linse besitzt einen konventionellen UV-Filter, jedoch keine weitergehenden Funktionen, die die Sehqualität und/oder den Sehkomfort zusätzlich verbessern. Die Kosten werden in der Regel vollständig von der Krankenversicherung übernommen.

Die Basis-Linse besitzt einen konventionellen UV-Filter, jedoch keine weitergehenden Funktionen, die die Sehqualität und/oder den Sehkomfort zusätzlich verbessern. Die Kosten werden in der Regel vollständig von der Krankenversicherung übernommen.

Linsen mit Zusatzfunktionen

Linsen mit Zusatzfunktionen verfügen analog zu den Basis-Linsen über eine Einstärken-Korrektur, zusätzlich jedoch noch einen besonderen Blaulichtfilter. Dieser zusätzliche UV-Filter bietet Schutz für die Netzhaut und Makula vor energiereichen und möglicherweise schädlichen Wellenlängen des Sonnenlichts (blaues Licht). Dieser in die Kunstlinse zusätzlich eingebaute UV-Filter ersetzt jedoch nicht das Tragen einer Sonnenbrille. Weiter sind diese Linsen-Typen für ein besseres Kontrastsehen mit einer asphärischen Optik, die die Unregelmässigkeit der natürlichen Hornhaut berücksichtigt, ausgestattet.

Linsen mit asphärischer Zusatzfunktion verursachen Zusatzkosten, die nicht von der Krankenversicherung übernommen werden (Selbstzahlerkosten).


Spezial-Linsen

Torische Spezial-Linse (bei Hornhautverkrümmung)

Zur Korrektur einer höhergradigen Hornhautverkrümmung kann eine torische Spezial-Linse, die die individuelle Hornhautverkrümmung des Auges ausgleicht, eingesetzt werden. Nach der Operation wird eine Brille meist nur noch für die Nähe (beispielsweise beim Lesen oder beim Arbeiten am Computer) benötigt.

Torische Spezial-Linsen verursachen Zusatzkosten, die nicht von der Krankenversicherung übernommen werden (Selbstzahlerkosten).

Sehen mit einer Hornhautverkrümmung (simuliertes Sehvermögen)

Sehen mit einer Hornhautverkrümmung
(simuliertes Sehvermögen)

Sehen ohne Hornhautverkrümmung (simuliertes Sehvermögen)

Sehen ohne Hornhautverkrümmung
(simuliertes Sehvermögen)

Multifokale Spezial-Linse (Nah-Fern-Funktion)

Die multifokale Spezial-Linse besitzt unterschiedliche Korrekturzonen für die Nähe (Lesen), für mittlere Distanzen (Computer) und für die Ferne (Autofahren, Fernsehen). Sie korrigiert also auch die Alterssichtigkeit und ermöglicht damit im Alltag eine grosse Brillenunabhängigkeit.

Heute werden verschiedene multifokale Spezial-Linsen angewendet: so werden je nach Bedürfnis des Patienten Trifokale Linsen oder Linsen mit einem erweiterten Fokus empfohlen.

Beide Technologien zeigen sehr gute Ergebnisse, unterscheiden sich jedoch leicht in den Resultaten. Welche Linse für Ihre persönlichen Bedürfnisse am besten geeignet ist, bespricht Ihr Chirurg gerne mit Ihnen.

Nach der Operation mit Implantation einer multifokalen Spezial-Linse folgt eine Phase der Angewöhnung an die neuen Seheindrücke, die mehrere Wochen bis Monate in Anspruch nehmen kann. Sofern eine multifokale Spezial-Linse gewählt wird, so muss diese für ein optimales Sehergebnis an beiden Augen implantiert werden. Gerne werden wir Sie während dieser Angewöhnungsphase begleiten.

Bei Tätigkeiten, die hohe Anforderungen an das Sehvermögen stellen, wie beispielsweise das Lesen von klein gedruckten Texten oder das Autofahren bei Regen oder in der Nacht, kann eine Brille entlastend wirken. Das bedeutet, dass nach der Implantation einer multifokalen Spezial-Linse in seltenen, speziellen Situationen eine Brille benötigt wird.

Multifokale Spezial-Linsen verursachen Zusatzkosten, die nicht von der Krankenversicherung übernommen werden (Selbstzahlerkosten).

Basis-Linse Scharfes Sehen in einer Distanz; für das Lesen wird eine Brille benötigt (simuliertes Sehvermögen)

Basis-Linse
Scharfes Sehen in einer Distanz; für das Lesen wird eine Brille benötigt
(simuliertes Sehvermögen)

Multifokale Spezial-Linse Scharfes Sehen in mehreren Distanzen ohne Sehhilfe (simuliertes Sehvermögen)

Multifokale Spezial-Linse
Scharfes Sehen in mehreren Distanzen ohne Sehhilfe
(simuliertes Sehvermögen)

Operationstag

Vor Ihrer Operation senden wir Ihnen einige Dokumente mit weiteren Informationen zum Ablauf des Eingriffs zu. Dabei bitten wir Sie, vorgängig auch einen Termin bei Ihrem Hausarzt/Hausärztin für eine allgemeine präoperative Abklärung zu vereinbaren (s. Begleitschreiben zu Hausarztfragebogen). Die Resultate dieser Abklärung müssen mind. 1 Woche vor dem Eingriff vorliegen.

Besondere Hinweise vor dem Eingriff (gilt für Eingriffe in Lokalnarkose)

  • Sie können vor dem Eintritt in die Klinik zuhause gerne noch eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen.
  • Bitte nehmen Sie auch Ihre Medikamente wie gewohnt ein (sofern vom Chirurgen nicht anders verordnet).
  • Tragen Sie zur Operation bequeme Kleidungsstücke, welche am Hals und an den Armen locker sind.
  • Bitte lassen Sie Schmuckstücke und Wertsachen daheim. Während des Eingriffs darf kein Schmuck getragen werden.
  • Für Patientinnen: Wir empfehlen Ihnen, keine Haarnadeln oder Haarspangen zu tragen, da Sie für die Operation einige Zeit ruhig und bequem liegen sollten. Wir bitten Sie auch ungeschminkt zu erscheinen.

Ankunft in der Klinik und OP-Vorbereitung

Am Tag Ihrer Operation finden Sie sich zu der angegebenen Zeit in der Vista Diagnostics oder in der entsprechenden Klinik ein. Da Sie direkt nach der Operation nicht Auto fahren dürfen, bitten wir Sie, nicht mit dem eigenen Auto anzureisen. Wir empfehlen Ihnen, eine Begleitperson mitzubringen. Die Nutzung des öffentlichen Verkehrs ist nach der Operation möglich, idealerweise aber in Begleitung.

In der Klinik werden Sie vom Pflegepersonal empfangen und mit Tropfen vorbereitet. Anschliessend werden Sie in den Vorraum des Operationssaals begleitet, wo Sie auf eine Operationsliege gebettet werden. Für die Operation können Sie Ihre Kleider anbehalten.

Die Anästhesie

Im Normalfall wird die Operation des Grauen Stars in örtlicher Betäubung durchgeführt, d.h., es werden Tropfen verabreicht, die das Auge und seine Umgebung unempfindlich machen. Diese Betäubungsform hat einen hohen Patientenkomfort. Nur in sehr seltenen Fällen ist eine Vollnarkose notwendig (z.B. bei Platzangst).

Bei uns werden Sie zudem zu Ihrer Sicherheit während des ganzen Eingriffs von Anästhesie-Fachkräften mitbetreut und überwacht. Sollten Sie nervös oder unruhig sein, informieren Sie bitte unsere Anästhesiemitarbeiter/-innen damit Ihnen etwas zur Beruhigung gegeben werden kann.

Der Eingriff

Unser Pflegepersonal nimmt Sie nach dem Eingriff wieder in Empfang. Ihr operiertes Auge ist mit einem Watteverband zugedeckt, den Sie bis zum Nachkontrolltermin am Folgetag bitte auf dem Auge belassen. Er dient dem Schutz des Auges. Nachdem Sie sich etwas erholt haben, dürfen Sie nach Hause gehen. Wir empfehlen Ihnen, eine Begleitperson zu organisieren, welche Sie nach Hause begleitet. Ihr gesamter Aufenthalt in unserer Klinik dauert ca. 2–3 Stunden.

Direkt nach dem Eingriff

Unser Pflegepersonal nimmt Sie nach dem Eingriff wieder in Empfang. Ihr operiertes Auge ist mit einem Watteverband zugedeckt, den Sie bis zum Nachkontrolltermin am Folgetag bitte auf dem Auge belassen. Er dient dem Schutz des Auges.

Nachdem Sie sich etwas erholt haben, dürfen Sie nach Hause gehen. Wir empfehlen Ihnen, eine Begleitperson zu organisieren, welche Sie nach Hause begleitet. Ihr gesamter Aufenthalt in unserer Klinik dauert ca. 2–3 Stunden.

Bitte beachten Sie daheim folgende Hinweise:

  • Am Operationstag sollten Sie ruhen. Sie können wie gewohnt am Tisch Ihre Mahlzeiten einnehmen.
  • Bitte vermeiden Sie es zu lesen. Fernsehen ist jedoch im gewohnten Rahmen gestattet.
  • Reiben Sie die ersten Tage nach der Operation nicht am Auge.
  • Normalerweise treten nach dem Eingriff keine Schmerzen auf. Die Einnahme eines leichten Schmerzmittels ist bei Bedarf erlaubt. Bei stärkeren Schmerzen zögern Sie nicht, die Ihnen angegebene Notfallnummer anzurufen.

Erster Tag nach dem Eingriff

Bitte nehmen Sie den Nachuntersuchungstermin bei Ihrem Augenarzt oder beim Chirurgen wahr, welcher mit Ihnen vereinbart wurde. Es wird Ihnen der Augenverband abgenommen und weitere Informationen zur Nachbehandlung Ihres Auges werden mitgeteilt. Für ca. 3-4 Wochen benötigen Sie Augentropfen. Weitere Nachuntersuchungstermine sind erforderlich, um den Heilungsprozess zu kontrollieren.

In der Regel werden Sie bereits in den ersten Tagen nach der Operation eine wesentliche Verbesserung Ihres Sehvermögens bemerken. Bei der Abschlusskontrolle, wenige Wochen nach der Operation, wird Ihnen, sofern nötig, eine neue Brille verschrieben.

Tipps während der Genesung

Während Ihr operiertes Auge heilt, sollten Sie folgende Hinweise beachten:

  • Halten Sie die vereinbarten Nachuntersuchungen bei Ihrem Augenarzt/Augenärztin ein.
  • Nehmen Sie die Medikamente und Augentropfen wie verordnet.
  • Vermeiden Sie starke körperliche Anstrengungen während den ersten 10 Tagen. Normale Hausarbeit ist erlaubt.
  • Reiben oder drücken Sie während der ersten Tage nicht am Auge.
  • Sie können wie gewohnt duschen, baden und rasieren. Es sollte aber während den ersten 10 Tagen kein Shampoo und keine Seife ins Auge gelangen. Auf Schminken sollte die ersten 10 Tage verzichtet werden.
  • Sportarten wie Schwimmen und Tauchen oder Saunabesuche sollten Sie während der ersten zwei Wochen nach der Operation vermeiden.
  • Bei Heilungsstörungen (z.B. erneute Rötung des operierten Auges, Schmerzen oder Sehverschlechterung) informieren Sie bitte umgehend Ihren Augenarzt.

Häufig gestellte Fragen

Wird die Operation des Grauen Stars mit einem Laser durchgeführt?

Teile der Operation können heute mit dem Femtosekundenlaser durchgeführt werden. Mit diesem kann die Öffnung in die Linsenkapsel sehr präziese gemacht sowie die Zertrümmerung der trüben Linse durchgeführt werden. Es braucht aber immer noch ein ein Ultraschallgerät, zum “Absaugen” der Linsenteilchen. Es bleibt der sog. Kapselsack im Auge zurück, sodass eine Kunststofflinse eingesetzt werden kann.

Ist die Operation des Grauen Stars schmerzhaft?

Nein, die Operation des Grauen Stars ist nicht schmerzhaft. Sie werden möglicherweise ein Druckgefühl oder ein Ziehen spüren und sicher etwas geblendet sein, aber während der Operation werden sie keine Schmerzen haben.

Bekomme ich bei der Operation des Grauen Stars eine Spritze an oder in das Auge?

Nein, bei der Operation des Grauen Stars bekommen Sie keine Spritze an oder in das Auge. Das Auge wird mit Augentropfen unempfindlich gemacht, und Sie bekommen ein Medikament zur Beruhigung in den Arm gespritzt.

Sehe ich gleich nach der Operation wieder etwas?

Ja, Sie sehen gleich nach der Operation schon etwas mit dem operierten Auge. Zwar ist das Bild dann meist noch etwas verschwommen und möglicherweise für die ersten wenigen Stunden etwas rötlich gefärbt, aber Sie haben schon direkt nach der Operation einen relativ guten Seheindruck.
Normalerweise wird das operierte Auge mit einem Verband für 24 Stunden abgedeckt, es ist aber auch möglich, den Verband von Anfang an wegzulassen.

Brauche ich nach der Operation des grauen Stars eine neue Brille?

Ja, meist braucht man nach der Operation des Grauen Stars eine neue Brille, da durch das Auswechseln der Linse im Auge auch die Brillenwerte ändern.
Häufig kann aber nach der Operation auf eine Brille für die Ferne verzichtet werden, und es ist nur noch eine Lesebrille nötig.
Wenn Sie es bisher gewöhnt sind ohne Brille zu lesen, dann kann auch diese Situation durch die Wahl der entsprechenden Linse wiederhergestellt werden.

Wie lange bin ich am Operationstag in der Vista Diagnostics ?

Sie können mit einem zwei- bis dreistündigen Aufenthalt in der Vista Diagnostics rechnen, der sich wie folgt erklärt:
Die Operationsvorbereitung ausserhalb des Operationsbereichs erfolgt durch unsere erfahrenen medizinischen Praxisassistentinnen. Das Auge wird mit entsprechenden Tropfen auf die Operation vorbereitet.
Im Operationssaal kümmert sich eine qualifizierte Operationsschwester um sie. Es werden je nach Operation z. B. EKG- Kleber angebracht, ein venöser Zugang gelegt, oder ein Clip am Finger angebracht.
Auch die Nachbetreuung innerhalb des Operationssaals erfolgt durch Operationsschwestern, ausserhalb kümmern sich erneut medizinische Praxisassistentinnen um Ihr Wohl.

Muss ich mit Abstossungsreaktionen rechnen?

Nein, Abstossungsreaktionen auf die Kunststofflinse sind extrem selten.

Was kostet die Behandlung?



Kassenleistungen
Die Graustar-Operation gehört zu den krankenkassenpflichtigen Leistungen. Bei der Operation des Grauen Stars wird die trübe Linse durch eine Kunstlinse ersetzt. Die Operationskosten und die Versorgung mit einer Basislinse werden in einem solchen Fall für in der Schweiz grundversicherte Personen von der Krankenversicherung übernommen.

Die Alterssichtigkeit und eine eventuell bestehende Hornhautverkrümmung werden mit einer Basislinse nicht korrigiert. Daher wird in der Regel nach der Operation eine Lesebrille oder eine Gleitsichtbrille benötigt.

Komfortleistungen
Die multifokale Spezial-Linse besitzt unterschiedliche Korrekturzone für die Nähe (Lesen), für mittlere Distanzen (Computer) und für die Ferne (Autofahren, Fernsehen). Sie korrigiert also auch die Alterssichtigkeit und ermöglicht damit im Alltag eine grosse Brillenunabhängigkeit. Torische multifokale Spezial-Linsen kompensieren gleichzeitig auch eine bestehende Hornhautverkrümmung.

Die Behandlung mit Multifokalen Spezial-Linsen – mit oder ohne Korrektur der Hornhautverkrümmung – stellen eine Komfortleistung dar und verursachen daher Zusatzkosten die nicht von der Krankenversicherung übernommen werden.
Selbstzahlerkosten: ab CHF 2’270.- pro Auge.

Ist noch kein grauer Star vorhanden und wird der Linsenaustausch bei noch klarer Linse vorgenommen um die Alterssichtigkeit zu korrigieren, so spricht man vom refraktiven Linsenaustausch oder Clear Lens Exchange.

Beim refraktiven Linsenaustausch werden sowohl die Operationskosten wie auch das Linsenimplantat nicht von der Krankenversicherung übernommen sondern gehören in den Selbstzahlerbereich.

Die Selbstzahlerkosten: CHF 3’800.- pro Auge, zuzüglich Linsenimplantat ab CHF 2’270.- pro Auge.